Synergy Map

Die Aufgabe, ein persönliches WM Konzept zu erstellen, und daraus eine Synergy Map zu erstellen, war eine gute persönliche Herausforderung für mich.

Ziele und Zielerreichung sind so eine Sache für sich. Handelt es sich um Ziele im Rahmen der Arbeit, dann ist wohl jedem und jeder klar, dass diese entweder evaluiert oder bei einem MitarbeiterInnengespräch besprochen werden. So gesehen, habe ich nach einigen Arbeitsjahren gelernt, Ziele unter dem Aspekt zu betrachten, wo Auswirkungen bestehen. Persönlich wie auch für die Organisation. Und nicht zu vergessen: wie kann ich beitragen und welche Konsequenzen gibt es?

Nun, wenn wir ehrlich sind, bei persönlichen Zielen ist es doch um einiges leichter. Nehmen wir Neujahrsvorsätze, was passiert schon, wenn ich sie nicht erreiche? Eine Gehaltsreduktion bis Freisetzung sicherlich nicht. Dieses Lied spielt auf der persönlichen Laute.

Und WM Ziele in eine Synergy Map zu übertragen, erschien mir am Anfang nicht als schwere Aufgabe. War es aber. Zwei Wochen lang habe ich einmal nur gegrübelt, welche Ziele ich eigentlich mit dem Studium verbinde. Da ist mir einiges arbeitsbezogen eingefallen und auch in Kombination mit WOL füllte sich meine Mind Map sehr schnell.

Doch war mir auch schnell klar, dass ich eigentlich die Protagonistin bin und es damit in erster Linie um mich geht. Also habe ich mich auf die Suche nach meinen persönlichen Zielen gemacht und damit eine Reise auch in die Vergangenheit angetreten. Was waren meine Ziele und Vorstellungen als ich Publizistik und Politikwissenschaft studierte, warum wählte ich diese Studien, wo wollte ich hin, wohin hat mich meine Reise geführt und wie weit war ich Reiseteilnehmerin oder Reiseleiterin. Wo stehe ich heute? Träume, die nicht umsetzbar sind (obwohl meiner Meinung nach, Träume nie einer Realitätsprüfung unterzogen werden dürfen)? Die Reise in die Vergangeheit zum Jetzt war intensiv und ich bin froh, dass sie dank der Aufgabe statt gefunden hat.

Viele Ziele habe ich notiert und wieder verworfen, vielfach habe ich mich plaziert und verschoben, sogar gestrichen und wieder gefunden. Fazit, ohne mich geht gar nichts, Ziele zu malen ohne meine Ressourcen (und realistische Umsetzungsmöglichkeit in meiner Organisation) ernst zu nehmen. Ich glaube, ich habe den Prozess der Zielfindung und Gestaltung gut geschafft und freue mich schon auf eine laufende Auseinandersetzung mit meiner Zielerreichung und vor allem auf den Blick zurück in ein paar Jahren.

Und so wünsche ich mir und allen anderen von ganzem Herzen viel Erfolg beim Durchführen und Erreichen der gesetzten Ziele.

Persönliches WM Konzept